Das Zimmer, was ich in dem Katzenparadis hatte, war eher klein und durch Bauarbeiten auch sehr laut, und so bin ich Anfang August mit meinem Freund zusammen gezogen.
Und was darf bei einem tiervernarrten Menschen wie mir natürlich nicht fehlen?!
Genau, ein Tierchen.
An Kaninchenhaltung scheiden sich die Geister- viele sind der Meinung, dass man diese freundlichen Gesellen gar nicht artgerecht halten kann.
Das stimmt auch, aber man kann es immerhin versuchen. Ich habe den größten Käfig, den man für Geld und gute Worte bekommen kann, nämlich das Modell "Freiburg" von Wagner Cages mit den Maßen 150cm x 75cm- und kleiner sollte es für zwei Kaninchen auch nicht sein! Optimal wäre natürlich einca. 4m^2 großes Gehege, aber das ist mit unserem Teppichboden nicht realisierbar.
Nanni läuft zusätzlich täglich im Wohnzimmer aus, Hanni hingegen traut sich noch nicht.
Der Käfig ist mit einem großen Holzhaus ausgestattet (Nature vom Freßnapf, aber ohne die Heuraufe verbaut zu haben), mit zwei Näpfen und meistens mit einem Weidentunnel zum knabbern. Mit Fläschen kommen die Kleinen irgendwie nicht klar, und angeblich regen Wassernäpfe auch eher zum trinken an.
Gefüttert werden die Beiden vorwiegend mit Heu und Grünzeug, hin und da gibts getreidefreies Trockenfutter und/oder Leckerlis.
Meine Beiden sind "third hand"-Kaninchen, etwa mittelalt. Ich finde es prinzipiell besser, Abgabetiere zu adoptieren als Tiere vom Züchter.
Nanni (schwarzer Widder) ist ein absolut ruhiges, liebes Tier, das Menschen und Kaninchen mag und sich durch nichts, aber auch gar nichts irgendwie aus dem Trott bringen lässt. Sie ist sehr aktiv, neugieriger und mutiger als Hanni (oder vielleicht auch einfach unerschrockener).
| Nanni |
Hanni ist ein Löwenkopfmix und ein eher nervöses Tier. Sie ist nicht aggressiv, aber eben...sehr unruhig. Knuddeln ist bei ihr definitiv nicht, trotzdem gehört sie zur Familie.
| Hanni |
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