Willkommen und Abschied I
Nachtschaumschlösser aus heißem Atem
Traumglas hält nicht ewig-
Bevor du weißt, was ich dir sage
Verschwindet das Wort im Daunennebel
Was dir an Erinnerungen bleibt:
Sind Fotos und ein Bluterguss
Willkommen und
Abschied II
Ich fülle dir
Arme, Träume, Stunden
Sanft gehaucht und hart gebissen
Ich gebe dir
Alles, was ich bin
Und erwarte den Moment
In dem es dir nicht mehr reicht
An Erinnerungen bleiben mir:
Kaputte Lippen
(ich, 2012)

Ich studiere zwar Germanistik, kann aber mit Lyrik nicht allzu viel anfangen. Trotzdem finde ich, dass von den beiden Texten etwas ausgeht. :-)
AntwortenLöschenBeste Grüße,
Marie <3
Ich finde das: " Ich fülle dir
AntwortenLöschenArme, Träume, Stunden"
am besten. Einfach überraschend formuliert und starke Bilder! Danach flacht das Gedicht leider ab, meiner Meinung... Du direkt formuliert (hart gebissen, kaputte Lippen)... Das könnte vielleicht Prosa sein, aber im Gedicht finde ich direkte Tatsachenbeschreibungen irgendwie fehl am Platz...
Aber die zwei ersten zeilen bleiben einem in Erinnerung!
Ich hoffe, du bist mir nicht böse - das ist als absolut konstruktive Kritik gemeint! Bin Tochter einer Philologin, deswegen lol :)
lg
Esra
http://nachgesternistvormorgen.de/
Hi,
LöschenKritik ist mir tausendmal lieber als 08/15 Kommentare :)
Der "Tatsachenbericht" war eine Art Rückkehr in die Realität- denn die Träume haben sich nicht erfüllt..aber mir ist schon klar, dass das nicht grade Celan ist^^
lg, Carya
Schön, dass es noch solche Gedichte Blogs gibt
AntwortenLöschenschönes Gedicht
AntwortenLöschenLiebe Grüße
http://herz-mensch.blogspot.ie/